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Wie die Jünger unterwegs

Von Arcade nach Pontevedra  Datum: 3. Oktober 2016

2. Zweiter Tag :
„Da trat Jesus hinzu“.
Thema: Neugier / Erste Begegnung mit Jesus 

Tagesimpuls: Neugier / Erste Begegnung mit Jesus

Thema: Neugier/Erste Begegnung mit Jesus

Während sie miteinander sprachen und nachdachten, kam Jesus und ging mit ihnen. Aber sie - wie mit Blindheit geschlagen - erkannten ihn nicht. "Worüber unterhaltet ihr Euch?" fragte sie Jesus. Die Jünger blieben traurig stehen <und antworteten ihm:>. "Er war ein prophet, den Gott geschickt hatte. Jeder im Volk konnte das an seinen Worten und Taten erkennen. Aber unsere Hohepriester und die führenden Männer des Volkes haben ihn an die Römer ausgeliefert. Er wurde zum Tode verurteilt und dann ans Kreuz geschlagen, Dabei hatten wir gehofft, das er der von Gott versprochene Retter ist, der Israel befreit. Das war vor drei Tagen.

Wie die Jünger unterwegs... Tag2

Die zweite Etappe führt uns von Arcade über Ponte Sampaio nach Pontevedra

Die zweite Etappe führt uns von Arcade bis Pontevedra und es sind gerademal 12km. Doch diese haben einen sehr bemerkenwerten historischen Hintergrund, zumindest am Anfang. Zwischen den beiden Orten Arcade und Pontevedra führt uns der Weg zweimal auf ca. 150 Höhenmeter über den Meeresspiegel. Auf der ersten Teilstrecke bis Pontesampaio haben wir öfters die Gelegenheit den Blick auf die Bucht von Vigo zu genießen, die von Bergen umrahmt, eher wie ein großer See anmutet.  Bei Pontesampaio überspannt eine alte Bogenbrücke den Fluss «Rio Verdugo». Hier lohnt es sich beim überqueren der Brücke die malerische Situation zu genießen. Nun steigen wir auf einen bewaldeten Hügel empor, wobei wir uns auch an vielen Stellen - vom Straßenbelag her sichtbar - auf der alten Römerstraße befinden. An den Vertiefungen des groben Steinpflasters glaubt man die Radspuren alter Fuhrwerke noch erkennen zu können. Bei Bertola machen wie halt in der Kapelle Santa Marta von 1617 Wir folgen den gelben Pfeilen und machen uns auf halber Strecke, von der Nationalstrasse (wo der Weg parallel verläuft) auf einen Nebenpfad entlang des Flusses Tomazo , vom markierten Weg ab. In Pontevedra verbleiben wir den Tag über und übernachten auch dort in einer Herberge (Albergue Aloxa - 10€ p.P). Dieser liegt am Orsteingang im Süden der Stadt. Die geschichtlich bedeutende Stadt Pontevedra (80.000 Einwohner), die ab 1833 Provinzhauptstadt war, hatte schon von alters her große wirtschaftliche und kulturelle Bedeutung. Noch am späten Abend können wir das pulsierende Leben auf den Plätzen und Gassen der Altstadt genießen. Das wichtigste in Pontevedra ist die Pilgerkiche La Virgen Peregrina (Heiligtum der jungfräulichen Pilgerin) eine aus dem 18. Jh. stammende barocke Kirche und die Basilika Santa Maria. La Peregrina ist den portugisischen Pilgerströme gewidmet die seit dem 17 Jahrhundert nach Santigo strömen und hier halt machten. Die Kirche erhielt dadurch den Volksmund-Namen ‚La Peregrina‘.
Die Abende in Pontevedra geben eine sehr gute Kulisse der spanischen Kleinstadt wieder mit seine vielen kleinen Bars, Restaurants, Cafes. 

Wie die Jünger unterwegs… Teil 2   -   Datum: 03 .10.2016

Es war noch leicht dunkel als wir aufgestanden sind/worden sind, der Duschplan der Männer funktionierte reibungslos, begann, wie bei der Deutschen Bahn, mit 10 Minuten Verspätung. Duschen, Rucksack packen, stempeln, zahlen, starten. Erstes Ziel - die Cafebar! Kaffee mit Milch -  Café con leche -, corto... dazu gab es leckeren süßen Kuchen. Auf geht's zur zweiten Tour auf unserem Pilgerweg. Unser Weg von Arcade nach Pontevedra - steht unter dem Gedanken: Wie begegnet mir Jesus? In einem Gespräch, einer Begegnung, einem Tun, einer Hilfe ...., die Bitte um den Pilgersegen "Gott möchte in mich einströmen", den uns Michael, unser evangelischer Pfarrer in der Gruppe zuspricht, dem Impuls und dem gegenseitig gespendeten Segen "Geh - aber geh mit Gott" machen wir uns auf. Über die Fragen sprechen, Gedanken, Gefühle, miteinander tauschen, die nicht viele wissen, Neue in sich entdecken ... 

Durch ein strammes Tempo kommen wir bei strahlenden Sonnenschein an der schönen, sehr kleinen und heimeligen Marthakapelle an. Ankommen, zu sich finden, das eigene Herzenswort finden mit Hilfe des kleinen Rosenskranzes aus der gesegneten Prayerbox - 15 Minuten Stille, die Zärtlichkeit Gottes spüren bei der Erforschung nach dem Herzenswort, Kommendes zu lassen und mit nehmen auf die Zweite Hälfte des Weges nach Ponteverda. Ein kurzer Impuls aus dem Text "Jesu Freund sein", den wir von Martin mitbekommen, "Er hat mir aus dem Herzen gesprochen ..." Das nehmen wir mit auf den Weg. Entlang eines kleinen Flusses folgen wir den Biegungen des Flusslaufes, laufen über Wurzeln und Brücken, werden entführt in eine Landschaft wie im Märchen, Licht und Schatten malen ihre Mystik, andere Pilger überholen uns. Die Zeit vergeht wie im Flug, das Warten aufeinander lässt uns austauschen über die Gedanken und Empfindungen auf dem Stück des Wegs. Geschafft, wir holen unsere Stempel in der offiziellen Herberge La Peregrina und gehen weiter in unsere Schlafstätte, Aloxa. Zimmer, abgeteilt mit Vorhängen, gibt uns das Gefühl unter uns zu sein. Die Diskussion um "oben oder unten" lässt uns Schmunzeln, das (gefühlte) Alter entscheidet ... 

Nach einer kurzen Pause geht es weiter mit dem Abendgottesdienst, in der Santuario de la Peregrina. Wir durften am Gemeindegottesdienst teilnehmen. Martin konzelebrierte mit dem Hauspfarrer Paco (Francisco), der uns zu Anfang der Gemeinde vorstellte, Juan übersetzt. Astrid, der Gruppenzuwachs dieses Abends, kommt nach dem Gottesdienst noch mit zum Abendessen, gemeinsam gehen wir zurück zur Auberge - die Abschlussrunde wartet schon. 

Die Abschlussrunde bestätigt einen tief gehenden und teilweise emotional aufrührenden und unter die Haut gehenden Tag. Er geht zu Ende mit dem Ausblick auf das nächste Teilstück des Weges nach Carlos de Reis und die Herberge mit Fußbodenheizung! 

Adresse

Kath. Pfarrei Sankt Margareta
Sieringstr. 1
65929 Frankfurt Unterliederbach

Kontakt

Email:
pfarrbuero@margareta-frankfurt.de