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Portugisischer Jakobsweg

Portugiesischer Küstenweg
Caminho Portugues da Costa

Der Start ist in Porto am selbem Startpunkt wie der Camino Central, Der teilt sich in Richtung Custoias ab dem Crucero del Padrao de Légua, wo es von hier weiter nach Esposende, Viana do Castelo und Caminha führt. Alles entlang der mittelalterliche Estrada Real die wiederum mit der Römerstrasse XX, mit dem Namen “Per Loca Marítima”. Eine andere Variante Richtung Küste gibt es von Rates nach Fao. Führt nach Galicien über Caminha (Fähre oder Boot) oder Cerveira (Brücke) und entlang der Küste weiter nach Baiona und Vigo. Trifft in Redondela auf dem Camino Central.
Unsere Pilgerexerzitien starten in Vigo, stossen in Redondela auf dem Camino Portugues Central und verläuft nordwärts nach Santiago de Compostela. Die anvisierte 101 Km sind in fünf Etappen eingeteilt.

Video: Camino Portugues por la Costa, by Mark Auchincloss

Wir starten unsere 'Pilgerreise' in Vigo, an der Kirche Santiago el Mayor.  Wir sind dann im Orstteil Calvario de Vigo und laufen weiter Richtung Ortsteil Teis wo wir dann die sogenannte Strecke  Traida del Agua' nehmen. Bis hierhin ging es seit Vigo Bergauf, doch ab nun, ab ca. 150m Höhe, die Berge von A Madroa und Trasmaño  echts lassen. Der Waldweg verläuft nun flach bis Cabanas, Rande und A Formiuga vorbei. Kurz vor unserem Ziel erblicken wir den  'Pazo de Torrecedeira' (Landsitz) und die Kirche von San Andrés de Cedeira.
Schliesslich laufen wir runter nach Redondela, der Nationalstrasse folgend und erreichen die Altstadt bis zur Herberge, wo diese Etappe für viele andere Pilger endet. Nach einer kleinen Rast folgen wir den gelben Pfeile die uns weiter nach Arcade bringen sollen.


Am Ortsausgang von Ramallosa, nachdem die Einsenbahnbrücke durchquert haben, geht es leicht bergab bis zue barrocken Kapelle Santa Mariña. Der Camino ghet weiter über die Gemeinden Cesantes und O Viso mit einer Stiegung die uns zur erster Anhöhe des Tages bringt. Ein wenig weiter erhalten wir einen Panoramablick auf San Simón, das kurz danach uns runter nach Arcade bringt. Die schon städtische Umgebung bringt uns an einer mit Motiven des Camino de Santiago dekorierten Mauernische vorbei. Darin sind unzählige hl. Bildchen und handgeschriebene Zettel mit Gebete.
In der Herberge 'Lar O Pepa', mitten in Arcade machen wir zum ersten mal halt in einer Pilgerherberge. Die Einzelbetten sind schlicht aber demnoch für diese erste nacht bequem.

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Von der Herberge in Arcade geht es weiter abwärts bis Pontesampaio und überqueren die eroberte Brücke die im Unabhängigkeitskrieg, vor einer der größten Siege über die napoleonischen Heere in Galicien durch das bewaffnete Volk erzählt. An der anderen Seite ist die Stadt, die bereits zur Kreisverwaltung von Pontevedra gehört. Etwas weiter kann die Gemeindekirche Santa Maria, erbaut XIII Jahrhundert, erreicht werden.

Die Strecke steigt leicht an und geht über in die Brea Vella da Canicouva, ein Weg mit großen flachen Steinen das entlang der Römerstraße XIX entlang führt. Kurz nachdem die Anhöhe erreicht ist, kreuzen wir zwei Straßen und erreichen entlang von Maisfeldern die Kapelle von Santa Marta, aus dem Jahre 1617.


Ab diesen Ort verläuft Etappe geht entlang der Straße, aber es kann eine alternative am Ufer des Flusses Tomeza genommen werden.
Die Entscheidung enlang des Flusses Tomeza zu laufen und seine Serpentinen zu folgen ist die landschaftlich schönere Alternative zur Strasse. Hier gibt es genügend Möglichkeiten zu enstapannen, sei es durch zuhören der Tierwelt oder das betrachten der kleine Wassserfälle des Fluses. Schliesslich erreichen wir Pontevedra über den Weg Gorgullón und Virxe do Camiño.  An der Herberge von Pontevedra 'Virgen Peregrina' machen wir eine kurze Pause und schauen uns die sehr neue Anlage an. Es ist die einzige Pilgerherberge mit Fussbodenheizung. Danach ziehen wir in die Stadt, wo in der Nähe des Bahnhof unsere Herberge 'Aloxa' sich befindet.

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Der Camino verlässt Pontevedra über die Rúa da Santiña. Der geht verläuft parallel zur Eisenbahnlinie bis Pontecabras, immer nordwärts, entlang Eukalyptus-, und Pinienbäume, bis die Kirche und Pfarrhaus von Santa Maria de Alba erreicht wird. Nach dem wir an der Kapelle von San Caetano vorbei sind, durchqueren wir die Wälder von Reiris und Lombo da Maceira. Von San Mauro aus geht es dann weiter über San Mamede da Portela und Ponte Valbón an dem Cruceiro von Amonisa vorbei, dessen Säule mit dem Abbild des 'Santiago Peregrino' den Weg für die Jakobuspilger zeigt.
Hier ist auch eine Pilgeroase um sich Gedanken bei einen Tagesimpuls  zu machen


Nach Ponte Valbón, bis zur Kapelle von Santa Lucia in Briallos ist die Etappe sehr bequem, auch wenn eine besondere Achtsamkeit der Wegkennzeichnung gilt, sind doch sehr viele Kreuzungen und geschlängelte Wege zu durchlaufen. Unsere Ziel ist die moderne Herberge von Briallos mit seinen großen Vorgarten, bequeme Doppelstockbetten und die Möglichkeit in der Küche ein gemeinschaftliches Abendessen zu kochen. Der Garten bietet die Möglichkeit bei sonnigen Wetter eine kleine Abendandacht zu gestalten.

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Von Briallos aus gilt ein historisches Augenmerk der kleinen Kirche von San Martín in Barro, die aus dem XIII Jahrhundert stammt und die Handschrift der Werkstatt des berühmten Maestro Mateo hat. (Maestro Mateo hat in der Kathedrale von SAntiago den 'Portico de la Gloria' gemeisselt)

Die schöne Ansiedlung von Tibo öffnet den Weg nach Caldas de Reis, das von den Flüssen Umia und Bermaña umzingelt wird. Im Ort thront die Kirche Santa Maria de Caldas deren Quarderstein aus dem XIII Jahrhundert datieren. Im Altstadtkern ist die Kirche von SAnto Tomás Becket, der einizge galizischer Tempel der diesen heiligen geweiht ist. Er ist im Jahre 1167 nach Santiago gepilgert und machte in Caldas eine Zwischenstation.

Die Brücke über den Fluss Umia, nähert die Pilger zu den heissen Thermen die den Namen der Stadt seit der Römerzeit geben Caldas=heiss). Entlang der Rúa Real überqueren wir die Brücke Bermaña, wunderschöne mittelalterlicher Baukunst, und erreichen das Tal  Bermaña umgeben von jahrhunderte alte Wälder. Ausserhabb von Caldas können wir die sehr interessante römische Kirche Santa Maria de Bemil besuchen.

Die Etappe verläuft an der Kirche von Caldas de Reis, in der Provinz Pontevedra und bringtuns bis an den Franziskanerkloster von Herbón. in der Provinz A Coruna,  

 Es ist eine bequeme Etappe , so wie die vergangenen, die durch ländliche galizische Gemarkungen streift, vorbei an Carballedas, Maisfelder und Cruceiros (Wegekreuze). Es beginnt mit einem leichten Anstieg bis wir die Ansiedlung von Santa Maria de Carracedo errreichen, wo sich die Kirche, das Pfarrhaus und ein Horreo (typ. Mais Lagerhaus) befinden. Danach folgen wir über Casal de Eirixio und O Pino, durch markante Wälder, wo auch einige Wassermühlen anzutreffen sind. Die Etappe geht bis San Miguel de Valga und durchquert die Gemeinden von Fontenlo, Condide und Infesta, bis wir die romanische Kirche von San Xulián de Requeixo erreichen und anhalten, später dann erreichen wir Pontecesures.
Hier teilt sich der Weg.

Hier überqueren wir den Rio Ulla, der als Grenzfluss zwischen Pontevedra und A Coruna beide Provinzen teilt. Bemerkenswert ist die Brücke aus der Römerzeit, mit einigen Ruinen aus dem XII Jahrhundert, auch wenn es im Laufe der 2000 Jahre sehr viel renoviert und restauriert wurde.

Gelber Pfeil nach Padrón, Roter Pfeil zum Franziskanerkloster Herbón. Ein kleiner Umweg von ca. 3km der sich lohnt. Zumal die Herberge, San Antonio de Herbón, im Klostergebäude mit die Eindruckvollste der gesamten Strecke ist. 
Die Herberge arbeitet nach dem 'Donativo-Prinzip'. Alles gegen eine freiwillige Spende. Die Hospitaleros (Herbergebetreuer) machen alles Ehrenamtlich.

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Von Kloster bis nach Padrón sind es gerademal 3km. An Felder vorbei erreichen wir Padrón. Dort wo das Schiff mit dem Leichnam des Jakobus des Älteren, der aus Jaffa (Palestina) kommend, an Land anlegte.

Das ist die letzte Etappe auf dem Camino Portugues, entlang des Weges werden wir eine vielzahl kleinere Ortschaften vorfinden das uns an die Nähe des Ziels, Santiago de Compostela, erinnert. Diese letzte Etappe kann man in zwei hälften unterteilen, die erste ziemlich flach bis zur Herberge in Teo und die zweite eine etwas mehr anstrengende bis wir die Kathedrale erreichen. Wir durchlaufen die Landkreise von Padrón, Teo, Ames und Santiago.

In Escravitude gilt es die Kirche zu besuchen, diese dreimal zu umlaufen und aus dem Brunnen davor zu trinken. Der Legende nach soll damit sämtliches Unheil von einem Fernbleiben

Die Etappe ist in weniger wie 7 Stunden leicht machbar. Die Route erinnert an die Reise die die Jünger mit dem Leichnam des Jakobus, seit dem anlegen in Padrón, bis zu seinem Grab auf dem Campus Stellae (heute Santiago).

Schon seit Milladoiro merken wir das sich die Landschaft verändert hat. Von ländlich erneut zur hecktischen Metropole. Diese 5km sind
sehr hart, da sie bis zur Kathedrale auf Asphalt zu legen sind.

Wir kommen am frühen Abend in Santiago an. Welch ein Jubel !!
Nach dem wir uns räumlich in Hostal 'San Martin Primario' ein ehemaliges Klosterm etabliert haben und eine kleine Pause eingeräumt wurde, können wir uns im Pilgerbüro die geliebte 'Compostela' ausstellen lassen. Dazu brauche wir unseren Credencial den wir hoffentlich zweimal täglich entlang des Weges abgestempelt haben.

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Adresse

Kath. Pfarrei Sankt Margareta
Sieringstr. 1
65929 Frankfurt Unterliederbach

Kontakt

Email:
pfarrbuero@margareta-frankfurt.de